Fünf Prinzipien von Partizipation

9/4/2020
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In den kommenden Wochen werden wir immer mal wieder kurze inhaltliche Inputs zu unserem Projekt-Thema Partizipation posten. Folgende Fragestellungen stecken hinter unserer Idee:
Was gilt es zu wissen, wenn wir uns mit Partizipation beschäftigen? Was gibt es zu beachten, damit wir Kindern und Jugendlichen Mitsprache ermöglichen bzw. erleichtern können?

Heute beginnen wir mit den zentralen Prinzipien für ein partizipatives Miteinander:

➡️ Information: Kinder und Jugendliche müssen wissen, worum es geht. Sie können sich nur beteiligen, wenn sie wissen, worum es sich bei der anstehenden Entscheidung handelt.

➡️ Transparenz: Kinder und Jugendliche müssen wissen, wie sie sich beteiligen können. D.h. die Strukturen und Prozesse müssen für Kinder und Jugendliche durchschaubar und verständlich sein.

➡️ Freiwilligkeit: Kinder und Jugendliche entscheiden selber, wie, ob und in welchem Umfang sie sich beteiligen möchten oder nicht.

➡️ Verlässlichkeit: Kinder und Jugendliche müssen sich auf die Fachkräfte verlassen können. Dazu zählt u.a., dass angekündigte Projekte umgesetzt werden. Dies fördert die Selbsterfahrung von Kindern und Jugendlichen, dass sich Mitbestimmung lohnt und die Stimmen der Besucher*innen ernst genommen werden.

➡️ Individuelle Begleitung: Kinder und Jugendliche müssen von den Erwachsenen individuell begleitet und unterstützt werden. Wie viel Information und Ansprache in diesem Prozess jede*r Besucher*in benötigt, ist sehr unterschiedlich.

Vgl. https://www.nifbe.de/component/themensammlung? view=item&id=853:was-bedeutet-partizipation-in-der-kindertagesbetreung

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